Vielschichtige Gruppenausstellung "Künstler der Galerie" in Burghaun

Vom 1. Juli bis 5. August 2012 zeigt die Galerie Liebau eine interessante Gruppenausstellung mit Arbeiten der ständig vertretenen Künstlerinnen und Künstler. Fotos: Galerie Liebau


Grafiken, Malerei und Skulpturen –
von figürlich-realistisch bis reduziert-abstrakt

Die Galerie Liebau zeigt in ihrer diesjährigen Sommerausstellung vom 1. Juli bis 5. August 2012 eine Auswahl von 17 Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Regionen Deutschlands. In einer vielschichtigen Präsentation sind Kunstwerke der unterschiedlichsten Rich­tungen ausgestellt, deren Gemeisamkeit die bemerkenswerte Qualität sowohl in ihrer künstlerischen Aussage als auch in der jeweils perfekten technischen Umsetzung ist. Diese Ausstellung läuft vom 01. Juli bis 05. August 2012 
und kann nach telefonischer Vereinbarung besucht werden, sonntags ist von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet



Yongtak Choi | Berlin | Malerei
Jede Person und Situation ist ein einzelnes Universum, von dem man immer träumt, obwohl man selbst Teil dessen ist. In der Serie habe ich meine persönlichen Erinnerungen, Schmerzen, Sehnsüchte, Freuden, Beobachtungen, Fantasien... malerisch umgesetzt. Romantopia (Romantik + Utopia) ist meine idyllische Welt, die mit verfremdeter Farbe gemalt ist. Die unrealistische Farbe und Formen spielen mit dem Titel zusammen. (Yongtak Choi über seine Zyklen "All + Ein" und "Romantopia")
Yongtak Choi geboren 1973 in Seoul/Südkorea hat in Seoul und Kassel Kunst studiert und wurde 2007 von Prof. Urs Lüthi zum Meisterschüler ernannt.

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Kiddy Citny | Berlin | Malerei
Der Autodidakt Kiddy Citny ist als einer der bedeutendsten Berliner Mauermaler bekannt geworden. So wurden Mauerabschnitte mit den großen charakteristischen Köpfen Citnys von Wim Wenders als Kulisse im Film "Himmel über Berlin“ eingesetzt. Nach dem Mauerfall gelangten Mauersegmente mit seiner Malerei in internationale Kunstsammlungen, bis hin zum Museum of Modern Art in New York.
Liebe und Gemeinsamkeit, Frieden und Freiheit, Sensibilität und Zärtlichkeit, Wille und Verantwortung… Kiddy Citny kommuniziert komplexe Themen mit einfachen Metaphern: „Herzgesichter", „Welt im Arm", „Königskinder"… Seine Bildwelt ist parabelhaft wie die Welt des „Kleinen Prinzen"...

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Clemens Heinl | Nürnberg | Plastiken
Clemens Heinls Skulpturen sind keine Dar­stel­lun­gen menschlicher Idealbilder. Seine Figuren vermitteln eine hohe Akzeptanz, auch des nicht perfekten Körpers. Sie zeigen Charaktere mit Stärken und Schwächen. Geschaffen hat sie der Künstler mit der Motor­säge in Linden- und Pappelholz - oft bemalt oder auch kombiniert mit Köpfen und Händen in Bronze. Durch die Natürlich­keit und Ausdrucks­stärke der Skulp­tu­ren kann sich der Betrachter kaum einer Kommuni­ka­tion entziehen. Clemens Heinl hat für seine beeindruckenden Plastiken bereits zahlreiche Kunstpreise und Aus­zeich­nungen erhalten.

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Michael Jastram | Berlin | Skulpturen
„Jastram treibt ein Spiel, und er meint es ziemlich ernst. Die Figuren in und auf ihren Beweglichkeit vortäuschenden Wagen sind nicht einfach nur Staffage. Sie erzählen auch von der Einsamkeit des Menschen in seiner von kulturellen Zeichen geprägten Existenz, die immer etwas Absurdes hat, weil der Mensch, so sagt es Camus, in der Sinn­widrig­keit der Welt nach Sinnvollem Sehnsucht hat.“
(Textauszug von Matthias Flügge, Berlin)
Michael Jastram hat Stipendien, Kunstpreise, Aus­zeich­nungen erhalten und ist in vielen Galerien, Museen und Kunstsammlungen vertreten.

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Ursula Jüngst | Nürnberg | Gemälde
„… Malerei ist meine Sprache. Farben locken und ärgern mich, mal laut, mal leise, manchmal sind sie sogar zärtlich und dann wieder sehr gewaltsam. Sie können Antwort geben oder einen in unendliches Nichts rutschen lassen….“ (aus dem Maltagebuch von Ursula Jüngst)
Ursula Jüngst lebt in Nürnberg und Barcelona, hat kann auf eine Vielzahl von Ausstellungen im In- und Ausland zurückblicken.Sie hat bereits Stipendien, Kunstpreise und Aus­zeich­nungen erhalten.

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Alexander Kotchetow | München | Malerei
Selten berühren Bilder auf den ersten Blick wie die des jungen russischen Künstlers Alexander Kotchetow. Sie sprechen die Menschen unmittelbar an, denn sie zeigen einen Blick auf die Welt, der ein unverrätseltes Wiedererkennen zulässt. Kotchetow ist nicht nur ein brillanter Techniker, sondern auch ein genauer Beobachter von Details und menschlichen Beziehungen.
Alexander Kotchetow hat Stipendien, Kunstpreise, Aus­zeich­nungen erhalten (z. B. Erster Preis der Graphik Biennale Moskau 1991) und ist in vielen Galerien, Museen und Kunstsammlungen vertreten.

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Andreas Krämmer | Braunschweig | Plastiken
In die Staturik der Bildhauerei Momente der Bewegung zu komponieren ist eine Stärke des Vollblutplastikers, in dessen schöpferischem Mittelpunkt die menschliche Figur steht. Anspannung und Dynamik beleben die sinn­lichen Formen in ihrer Schwerkraft. Andreas Krämmer ist mit seinen harmonischen Bronzen durch zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Raum sowie durch Ausstellungen im In- und Ausland bekannt geworden. Er ist in vielen Galerien, Museen und Kunstsammlungen vertreten.

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Claudia Krentz | Bremen | Skulpturen
Ruhig und ausgeglichen in ihrer Wirkungsweise sind auch die reduzierten Köpfe in Bronze und Stein der Bildhauerin Claudia Krentz. Die Künstlerin versucht emotionale und geistige Erfahrungen mit sich und der Welt körperhaft zum Ausdruck zu bringen. Claudia Krentz hatte bereits zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland sowie den Lehrauftrag an der Universität Bremen.

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Livia Kubach & Michael Kropp | Bad Münster am Stein | Skulpturen
Das Künstler-Ehepaar Livia Kubach und Michael Kropp ist international bekannt für Granitskulpturen in Perfektion hat bereits bereits zahlreiche Kunstpreise und Aus­zeich­nungen erhalten. Die Steinskulpturen von Kubach-Kropp fordern den Betrachter auf, aktiv zu werden, die Skulp­turen zu berühren, sie in Bewegung zu setzen, zum Klingen zu bringen oder ihre Zusammen­setzung neu zu strukturieren.

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Volkmar Kühn | Gera | Plastik
Mit seinen zahlreichen Großplastiken im öffentlichen und privaten Raum, seinen keramischen Plastiken und kleinformatigen Bronzearbeiten ist Volkmar Kühn aus Gera international bekannt geworden. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht die menschliche Figur, das Spannungsverhältnis Mensch–Tier in einer gefährdeten Umwelt und die szenisch zu Gruppen arrangierten Figuren, die sich mit ihrer sparsamen Mimik und Gestik zunächst nur spröde dem Betrachter stellen.

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Günter Liebau | Strukturobjekte | Burghaun
Seine Bilder, Wandobjekte sind geprägt von gerissenen, zerklüfteten und aufgeworfenen Oberflächenstrukturen, die lesbare Spuren zeigen und sich durch unterschiedliches Licht ständig verändern können. „Das Kunstwerk ist niemals gleich, kein Augenblick gleicht dem andern ‚alles ist im Fluss’. Galerist Günter Liebau, ist seit mehr als 40 Jahren selbst Künstler und hatte seit 1971 regelmäßige Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.

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Jens Lorenzen | Berlin | Malerei
Jens Lorenzen hat Stipendien, Kunstpreise, Aus­zeich­nungen erhalten und ist in vielen Galerien, Museen und Kunstsammlungen vertreten. Er ist ein „Shooting-Star“ in der momentanen Kunstszene Berlin, Köln, Zürich, New York. Seine Ausstel­lungen sind viel beachtet und meistens ausverkauft. Zu den Fans des Künstlers gehören auch Promis wie Tom Cruise, der vor einiger Zeit bei den Dreharbeiten zum Film „Operation Walkyre“ in Berlin auf Lorenzen aufmerksam wurde.

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Christoph Mandera | Bochum | Urban Street Art
„Ich bin kein Graffitisprayer, sondern meine Bilder spiegeln das heutige Großstadtleben mit all’ seinen Nuancen“, sagt Christoph Mandera selbst. Diese Bilder erschließen sich nicht immer auf den ersten Blick. Der Betrachter kann und muss in ihnen mit seinen Augen spazieren gehen. Erst dann lassen sich einzelne Motive entschlüsseln und zu Geschichten zusammensetzen.

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Puck Steinbrecher | Bad Zwischenahn | Malerei
Puck Steinbrechers Landschaften sind menschenleer. Unbewohnt. Doch bewohnbar in ihrer Abstraktion für die Phantasie des Betrachters. Titel oder nicht Titel. Und sie sind dramatisch. Das Drama entfaltet sich kraftvoll aus der Gestaltung in Form und Farbe, in der Architektur der Bilder. Und das Drama entfaltet sich aus dem Inhalt, den die Form gestaltet. Plötzliches eruptives Aufbrechen von Erde und Meer und Himmel. Und dann wieder sanftes Weben. Drama der Natur. Drama der Schöpfung. Landschaft im Aufbruch." (Textauszug: Prof. Dr. Melanie Luck von Claparède)

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Robert Sturm | Fulda | Plastik
„Wie ein roter Faden zieht sich die Auseinandersetzung mit dem Fragmentarischen durch alle Stationen meines Schaffens. Fragmentarisches kann Prinzip und Idee sein. Das Fragment gibt Spielraum im Denken und Fühlen des Betrachters. Das Fragment ist für mich Zeichen für die Gebrochenheit der Welt, in der wir leben.“

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Giovanni Veteré | Eitorf | Bilder und Skulpturen
Es ist faszinierend zu beobachten, wie Vetere als Autodidakt an eine Grundproblematik der gesamten Moderne rührt. Seine Arbeit ist ganz selbstverständlich von einer Archaik des Ausdrucks beherrscht, weil er das Gefühl für Ursprüngliches und die Nähe zur Schöpfung niemals verloren hat. Die Bildsprache Veteres mag auf den ersten Blick unkompliziert und fröhlich wirken, auf den zweiten Blick beinhaltet sie neben einer gewissen Melancholie dieses ganze Spektrum an kritischen und universellen Gedanken. In der vereinfachten Form, reduziert auf das Wesentliche, hat der Künstler die Symbolik für seine Inhalte gefunden, die ebenso auf ein Ursprüngliches in der Kunst verweisen, wie sie bewusst Unmittelbarkeit anstreben.

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Konrad Zuse | Hünfeld | Malerei
Konrad Zuse war Bauingenieur, Wissenschaftler, Unternehmer und Erfinder des ersten programmierbaren Computers der Welt. Darüber hinaus war Konrad Zuse auch Künstler und ist mit seinen Arbeiten in vielen Kunstsammlungen vertreten. „Eine Zeitlang stritt der Ingenieur mit dem Künstler“, so eine Aussage Zuses, „der Ingenieur wurde der Sieger!“ Aber auch zum Künstler fühlte er sich berufen, wie die weit über 500 Gemälde, die er im Laufe seines Lebens gemalt hat, belegen. Als Autodidakt konnte sich Zuse nach und nach einen eigenen Malstil erarbeiten. Farben, oft nur Grundfarben, benutzte er meist ungemischt und mit voller Leuchtkraft, direkt aus der Tube. Die Farben explodierten förmlich. Seine dynamischen expressiven Bilder haben eine Präsenz, die manchen Betrachter erschrecken. Schon zu Lebzeiten hatte Konrad Zuse zahlreiche Ausstellungen und viele Liebhaber sammelten seine Bilder.

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